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Partnerstadt Rochefort mit eigenem Garten bei Blumenschau

Mit großen Fahnen beschenkten sich die Partnerstädte Papenburg und Rochefort gegenseitig. Anlass ist der Besuch der französischen Gärtner Julien Pinier und Thomas Grumelart (erster und zweiter von links) sowie Christophe Coffec (zweiter von rechts). Begrüßt und begleitet wurden sie von Helmut Hackling (Mitte) vom Förderverein für internationale Begegnungen und von Andreas Stern (rechts) dem Leiter der städtischen Gärtnerei.

Eigentlich startet die Blumenschau im Stadtpark erst ab dem 17. Juli. Einen kleinen Vorgeschmack auf die Themengärten können aufmerksame Besucher aber auch schon jetzt erhaschen. Papenburgs französische Partnerstadt Rochefort hat in den vergangenen Tagen einen kleinen Garten angelegt, weil man sich dort spontan entschieden hat, an der Blumenschau teilzunehmen. „Wir freuen uns sehr, dass unsere Partnerstadt nach einem großen Engagement bei der Landesgartenschau 2014 erneut dabei ist. Auch wenn der Garten diesmal etwas kleiner ausfällt, so ist das doch ein gelebtes Signal der Völkerverständigung“, sagte dazu Papenburgs Bürgermeister Jan Peter Bechtluft. Er hatte die drei Landschaftsgärtner aus Rochefort am Mittwochmittag an der Baustelle des Gartens begrüßt. „Es ist wirklich toll, dass Sie den weiten Weg auf sich nehmen, um hier einen Garten für uns anzulegen“, sagte Bechtluft dabei.

Christophe Coffec, Thomas Grumelart und Julien Pinier freuten sich sehr über die Stipvisite und die offizielle Begrüßung durch das Papenburger Stadtoberhaupt. Nach der Arbeit am Garten wurden die französischen Gärtner dann am Abend noch zu einem Essen durch den Förderverein für internationale Begegnungen eingeladen. „Die Städtepartnerschaft zwischen Papenburg und Rochefort besteht nun schon über 30 Jahre. Mit diesem Garten auf unserer Blumenschau fügen wir der Geschichte dieser Partnerschaft ein weiteres Kapitel hinzu“, zogen Christel Kreikenbaum und Helmut Hackling dabei ein positives Fazit. Die erste Vorsitzende des Vereins und ihr Stellvertreter zeigten sich dabei erfreut, dass nachdem Besuch einer Delegation aus Rochefort Ende Mai nun bereits nur knapp zwei Wochen später die nächste Kooperation zwischen Papenburg und Rochefort auf die Beine gestellt wird.

Hackling übernahm dabei in den drei Tagen, in denen die französischen Gärtner in Papenburg waren, die Rolle des Übersetzers und Stadtführers. So konnten die Gärtner aus Rochefort noch an einer Meyer Werft-Führung teilnehmen und erkundeten die Stadt mit dem Fahrrad. Am frühen Freitagmorgen setzten sich Coffec, GRumelart und Pinier dann wieder in den Wagen und fuhren die rund 1.000 Kilometer zurück in ihre französische Heimatstadt. Der Garten indes wird weiterhin vom Förderverein für internationale Begegnungen gepflegt, bis dann am 17. Juli die „Sonderschau: Kontinente der Blumen“ im Stadtpark öffnet. Dazu gehört dann auch der rund 25 Quadratmeter große Garten aus Rochefort, der aus einer Art Schiffsdeck mit Mast, einer umrandenden Bepflanzung und sechs großen historisierten Pflanzküblen, den sogenannten „Tontines“ besteht. Letzte werden allerdings erst kurz vor dem Start der Blumenschau im Stadtpark aufgestellt.